Verbrauch im Blick bei der EHA
Verbrauch im Blick bei der EHA

Referenz: Verbrauch im Blick bei der EHA Energie-Handels-Gesellschaft

Alle Energie-Informationen auf einen Knopfdruck

Die Energiekosten steigen immer weiter und lassen sich immer weniger über die Beschaffung steuern. Daher sind Unternehmen gefordert, ihre Verbräuche permanent zu überwachen, Einsparpotenziale zu identifizieren und zu nutzen. Für die EHA Energie-Handels-Gesellschaft hat Acando deshalb ein Energie-Informations-System (EIS) entwickelt, das sie ihren Kunden entweder als Informationsservice (Auswertung durch den Kundenbetreuer) oder als Informationssystem (bei Direktzugriff durch den Kunden) anbietet.

Das EIS liefert den Kunden der EHA relevante Analysen und Kennzahlen für ihre verschiedenen Verbrauchsstellen, z.B. Einzelhandelsfilialen, Verwaltungszentren, Produktionsstätten oder Logistikzentren, sowie individualisierbare Benchmarks für Standortvergleiche. Inhalt, Anzahl und Aufbau der Informationen bestimmt der Kunde ebenso selbst wie die Zeitpunkte der Berichte – z.B. Energieverbrauchscontrolling-Berichte mit und ohne Kosten oder Alarmberichte, die beim Über-/Unterschreiten von variabel eingestellten Schwellenwerten ausgelöst werden.

Eine Lösung – zwei Produkte

Die Ergebnisse werden entweder von einem EHA-Kundenbetreuer nach individuellen Wünschen des Kunden gestaltet oder der Kunde greift selbst auf das System zu, um seine Berichte flexibel zu gestalten und die Daten entsprechend individueller Analyseziele auszuwerten. Der Analyst kann die Berichte außerdem weiteren Empfängern per Fax, E-Mail oder „Mein EIS“ zugänglich machen.

Ergonomisch gestaltet

Mit EIS arbeiten in der ersten Auslieferungsstufe ca. 40 interne und externe Teilnehmer. Zum Projektstart war Acando an der fachlichen Konzeption, der Softwarearchitektur und am Design der Benutzeroberfläche beteiligt. Die ergonomische Gestaltung war bereits bei der Konzeption und Planung ein zentrales Thema, da die Bedienung von EIS intuitiv und modern erlebbar sein sollte. In der Implementierungsphase hat Acando außerdem beim technischen Design und der Backend-Entwicklung, beim Reporting und bei der Oberflächenentwicklung unterstützt.

Technische Details

Bereits vor dem Projektstart wurde entschieden, dass EIS als Client-Server-Anwendung unter Microsoft Visual Studio mit dem .NET-Framework entwickelt werden sollte. Ähnlich wie bei Smartphone-Apps sehen die Benutzer auf dem Startbildschirm der Rich Clients für jeden Anwendungsfall ein Icon, mit dem sie das jeweilige Modul starten können. Die Module können jederzeit ohne Neukompilierung hinzugefügt, geändert oder gelöscht werden. Jedes Modul wird nach dem Model-View-View-Model-Pattern (MVVM) entwickelt, wodurch Oberfläche, Logik und Daten entkoppelt werden. Auf diese Weise entsteht ein leicht wartbarer und erweiterbarer Client.Client und Application-Server kommunizieren über die Windows Communication  Foundation (WCF). Um eine gute Skalierbarkeit auf den Application-Servern zu gewährleisten, wird die Anwendung dort im Microsoft IIS gehostet.

Die Datenbank liegt ebenfalls auf einem eigenen MS SQL-Server Cluster-Knoten. Für jede Datenbank-Entität werden durch Codegenerierung Self-Tracking Entities (STE) in einer vertikalen Schicht erzeugt. Dadurch können über alle Schichten hinweg dieselben Klassen verwendet werden. In EIS sind neben den systemeigenen auch Daten aus anderen Legacy-Systemen (z.B. Lastgänge aus dem Energiedatenmanagement-System) verfügbar. Treffen dort Informationen ein, werden sie an EIS publiziert und dort aggregiert, aufbereitet und schließlich in der EIS-Datenbank gespeichert. Diese Daten stellen die Basis für die Berichte dar, die mit EIS im Rahmen von Abonnements oder auf Anforderung erstellt und versendet werden.

EIS ist für uns ein wichtiger Schritt, um den Kunden in die Lage zu versetzen, seine Energieverbräuche stetig zu kontrollieren und damit Kosten zu sparen. Aufgrund der komfortablen Systemfunktionen spart er beim Kostencontrolling auch noch einmal Zeit und Geld.
Dirk Mithöfer

Dirk Mithöfer

Geschäftsführer

EHA Energie-Handels-Gesellschaft

Quick Facts

Projektrahmen

  • Fachliche Konzeption
  • Entwurf der Softwarearchitektur und Mitgestaltung der Benutzeroberfläche
  • Ergonomische Gestaltung als zentrales Thema bei der Planung und Konzeption
  • Technisches Design und Backend-Entwicklung, Reporting, sowie Oberflächendesign und -entwicklung

Resultate

  • Intuitive und erlebbare Anwenderoberfläche
  • Einfach und komfortabel anwendbar, periodische automatische Auswertung nach einmaliger Konfiguration
  • Spart Zeit und Geld durch einfache Kontrolle der Energieverbräuche